Mombasa

Mombasa ist die zweitgrößte Stadt Kenias und gleichzeitig eine Hafenstadt. Sie ist sogar die wichtigste Hafenstadt des Landes und ganz Ostafrikas und liegt im Süden von Kenia. Ein knappe Million Menschen leben hier.

Geschichte von Mombasa

Über mehrere Jahrhunderte wurde Mombasa immer wieder von fremden Kulturen erobert. Ursprünglich wurde die Stadt im 11. Jahrhundert von den Arabern errichtet. Ab dem 16. Jahrhundert lieferten sich das Sultanat von Oman und die Portugiesen aufs Neue einen Machtkampf. Sie wechselten sich mit der Herrschaft ab. 1741 wurde die Stadt durch die Said-Dynastie unabhängig. 1856 verlor sie ihre Unabhängigkeit an das Sultanat Sansibar. Der Sultan verpachtete es einige Jahrzehnte später an die Imperial British East Africa Company. 1963 wurde sie schließlich endgültig unabhängig.

Das Arabische, Britische und Portugiesische hinterließ Spuren in der Suaheli-Kultur zurück. Man sieht es in den Bauwerken, aber auch in der Sprache. Englisch ist neben Suaheli die Landessprache. Es zieht sich eigentlich durch alle kulturelle Bereiche. Die Altstadt zeigt einen sehr starken suahelischen und viel arabischen Einfluss.

Wirtschaftliches Zentrum von Kenia

Mombasa war schon in vergangenen Zeiten ein wichtiger Handelspunkt. Früher waren es Gold, Gewürze und Elfenbein. Heutzutage floriert der Kaffeehandel. Dazu gibt es noch eine Nahrungsmittel- und Chemieindustrie, ein Stahl- und Aluminiumwalzwerk, eine Erdölraffinerie und ein Zementwerk. Der Hafen ist ein sehr wirtschaftlich wichtiger Punkt, nicht nur für die Stadt, sonder für ganz Kenia und sogar Nachbarländer. Der Tourismus spielt keine wenig bedeutendere Rolle. Durch die schwache politische und soziale Lage im Land hat sie aber deutliche Einbußen erfahren müssen. An dem Rückgang sind auch viele Raubüberfälle auf Touristen schuld.

Tourismus in Mombasa

Man darf sich aber als Tourist von den vielen Vorfällen nicht allzu sehr abschrecken lassen. Wichtig ist, die Wertsachen im Hotel zu lassen. In den Nächten sollte man das Rausgehen generell vermeiden, besonders in der Innenstadt. Wer sich einen Stadtführer leisten möchte, sollte sich einen mieten. Sie sind vertrauenswürdiger und bieten viele Informationen. Aber Achtung: Folgt der Empfehlung des Hotels oder der Reiseleitung. Stadtführer an der Straße mieten, sollte man sein lassen. Sie sind meist ihr Geld nicht wert und locken einen womöglich noch in kriminelle Ecken.

Will man so richtig entspannen, dann laden die wunderschönen Strände zum Relaxen ein. Für Abenteuer im Wasser sorgen dann die Tauchgänge zu den Riffen. Von Mombasa aus können Safaris gebucht werden.

Die Altstadt muss unbedingt besucht werden. Sie liegt mitten in der Innenstadt und ist zugleich eine Halbinsel. Sie hebt sich durch ihr Aussehen und ihren Charakter vom Rest der Stadt ab, sie ist viel ruhiger. Das Fort Jesus, eine Hinterlassenschaft der Portugiesen, befindet sich darauf. Es ist eine Festung und diente früher als Schutz. Heute wurde daraus ein Museum.

Das Angebot an Einkaufsmöglichkeiten ist in Mombasa groß. Entweder man geht in eines der mehreren Einkaufszentren oder besucht die vielzähligen Märkte.

Hotels an der Nordküste

Unterkunftsmöglichkeiten gibt es in der Stadt viel und eigentlich überall, von einfach bis nobel. Für jeden ist etwas dabei, für diejenigen, für die der Komfort im Vordergrund steht und für jene, die es günstig wollen. Gute Strandhotels findet man an der Nord- und Südküste, aber die besten Hotels sind definitiv an der Nordküste.

Was man zu Mombasa wissen sollte

Die Mobilität ist gesichert, es gibt öffentliche Transportunternehmen die mit Matatus (Kleinbusse), Tuk Tuks (kleine 3 Sitzer Motorradbusse, Taxis und Biki Biki´s (Fahrräder sowie Motorräder).

Für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel gibt es Unterkünfte, von einfachen, preiswerten Lodges bis hin zu teuren und exklusiven Strandhotels. An der Nordküste findet man Strandhotels aller Kategorien.

Als Tourist sollte man es Nachts vermeiden unterwegs zu sein und erst recht keine Wertsachen sichtbar mit sich tragen. Selbst die kürzesten Strecken sollte man nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Taxi zurück legen.

Die Transportunternehmen sicher, die meisten Straßen sind Nachts beleuchtet. Als Tourist kann man sich über freuen, den jeder Stadtteil hat eine eigene Polizeistation und es gibt extra für Touristen eine eigene Tourist Police Unit.

In Kenia wird hauptsächlich Englisch und Suaheli gesprochen, in den Touristenhotels und in den Zentren findet man allerdings auch viele Menschen die Deutsch, Französisch und Italienisch sprechen.

Es gibt drei große und gut ausgerüstete Krankenhäuser im hohem Standard, an der Nordküste und in der Stadt selbst findet man zahlreiche kleinere Krankenhäuser wie Arztpraxen und Kliniken.

Das Leben in Mombasa ist sehr quirlig und für unerfahrene Touristen manchmal auch nicht ganz ungefährlich. Es empfiehlt sich immer mit einem Guide unterwegs zu sein. Aber Achtung wenn dir direkt in Mombasa die Dienste eines Führers angeboten werden. Meist ist der das Geld nicht wert.

Bilder aus Mombasa

 

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