Tsavo Ost Nationalpark



Im Süden von Kenia gelegen, ist der Tsavo Nationalpark mit etwa 21.000 Quadratkilometern der größte Nationalpark der Region. Vor einiger Zeit wurde der Nationalpark aus verwaltungstechnischen Gründen in einen Ost- und einen Westteil aufgeteilt und ist seither durch die Fernstraße, sowie die Eisenbahnverbindung zwischen Nairobi und Mombasa getrennt.

Beschreibung von Tsavo Ost

Der Park Ost hat eine Fläche von 11.700 Quadratkilometer, von denen etwa lediglich ein Drittel für Besucher zugänglich ist und im nördlichen Teil durch den Galana River begrenzt ist. Der Tsavo Ost Nationalpark beinhaltet in seiner Flora eine dünn bewachsene Dornbuschsavanne. Hier haben auch die berühmten “Roten Elefanten” ihre Heimat, die sich durch ihr Wälzen auf dem Boden eine Schicht von eisenhaltiger Erde aufgetragen haben, um sich damit vor Insekten und der Sonne schützen. Da der Norden des Tsavo Ost Nationalparks kaum touristisch erschlossen ist, hatten die Tiere bisher ein ruhiges Rückzugsgebiet.

Karte von Tsavo Ost

Safaris & Tagesausflüge

Auf den Safaris bekommen die Besucher mit etwas Glück und unter der Führung erfahrener und freundlicher Ranger Antilopen, Gazellen, Zebras, Flusspferde, Leoparde und weitere Tiere zu sehen. Darüber hinaus haben über 600 Vogelarten, wie besonders der Vogel Strauß und der Massai-Strauß, hier ihre Heimat gefunden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, an den Wasserstellen, die im Park verteilt sind, Krokodile zu beobachten, die vom Park-Personal gerade gefüttert werden.

Infolge der Größe des Tsavo Ost Nationalpark sind Tagesausflüge kaum lohnenswert, denn für eine erlebnisreiche Safari sollten mindestens 2 bis 3 Tage eingeplant werden. Der Park ist ganzjährig mit Pkw`s befahrbar, obwohl die Region nur aus Sandpisten besteht. Allerdings ist die Höchstgeschwindigkeit auf 40km/h. begrenzt, so dass auch Safaris während des ganzen Jahres möglich sind.


Auslandskrankenversicherung nicht vergessen (Anzeige)

Ablauf einer Safari

  • Das Beförderungsmittel ist ein Safari-Jeep oder ein Safari-Bus.
  • Während der Safari übernachtet der Besucher in einem Safari-Camp und braucht dabei auf keinen Luxus zu verzichten.
  • Es gibt Vollverpflegung und alle Mahlzeiten werden als Buffet gereicht.
  • In den Zelten oder Lodges befinden sich richtige Betten mit Moskitonetzen und es sind Badezimmer, Dusche und WC vorhanden.
  • Die meisten Safaris sind reine Privat Safaris, was bedeutet, dass der Gast das Fahrzeug für sich alleine hat und der Fahrer gleichzeitig der Führer ist.
  • Das aufklappbare Dach ermöglicht eine schöne Rundumsicht.

Auswahl an Lodges

Sehr vorteilhaft ist, dass Gäste abends in den im Park vorhandenen Lodges übernachten können, die von den Preisen her für jeden Geldbeutel erschwinglich sind. Die nachfolgend aufgeführten Camps erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sind folgende:

  • Tarhi Camp
  • Satao Camp
  • Ndololo Camp
  • Galdessa Camp
  • Paterson Camp
  • Epiya Camp